Website-Notfall
Ihre Website geht nicht mehr
Fremde Inhalte, eine Warnung bei Google, Post vom Hoster, oder sie ist einfach weg. Wenn Sie das gerade lesen, ist der erste Schritt ein Anruf, nicht ein Formular. Ich sage Ihnen, was jetzt zu tun ist, bevor über irgendetwas anderes geredet wird.
Die erste Stunde
Drei Dinge, bevor jemand hilft
Keins davon braucht Technik, und keins davon kann etwas schlimmer machen.
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Nichts löschen, nichts reparieren
Was jetzt auf dem Server liegt, ist die Spur. Wer sie wegwischt, macht es dem, der danach sucht, schwerer, und im Zweifel auch sich selbst.
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Hosting-Passwort ändern
Über die Seite Ihres Hosters, die Sie selbst in den Browser tippen, nicht über einen Link aus einer Mail. Haben Sie sich kürzlich nach einer Mail „vom Hoster“ irgendwo angemeldet, ist genau das der Grund, und genau dieses Passwort zuerst.
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Aufschreiben, was wann war
Wann ist es Ihnen aufgefallen, wer hat Sie darauf hingewiesen, was genau zu sehen war. Zwei Zeilen reichen. Später fragt danach jeder, der hilft.
Danach rufen Sie an. Das erste Gespräch kostet nichts, und Sie wissen hinterher, wie es weitergeht. Auch wenn Sie es dann woanders machen lassen.
Woran Sie es erkennen
Vier Zeichen, die niemand übersehen sollte
Nicht jedes davon heißt Einbruch. Jedes davon heißt: jetzt nachsehen.
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Die Seite zeigt etwas, das Sie nie eingestellt haben
Fremde Texte, Werbung für Medikamente oder Wetten, Links zu Seiten, die Sie nicht kennen. Oft nur auf Unterseiten oder nur, wenn man über Google kommt, damit es dem Betreiber selbst nicht auffällt.
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Der Browser oder Google warnt
„Diese Website ist möglicherweise gehackt“ unter dem Suchtreffer, eine rote Warnseite vor dem Aufruf, ein Alarm vom Virenschutz. Dann hat es schon jemand anderes bemerkt.
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Post vom Hoster oder von Kunden
Der Hoster meldet Schadcode oder schaltet die Seite ab. Kunden fragen, warum sie Spam von Ihrer Adresse bekommen. Oder Ihre Mails landen plötzlich überall im Spam-Ordner.
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Sie kommen nicht mehr rein
Das Passwort für WordPress oder Joomla stimmt nicht mehr, es gibt einen Benutzer, den Sie nicht angelegt haben, oder die Seite leitet auf eine fremde Adresse weiter. Oft kam vorher eine Mail, die aussah, als käme sie von Ihrem Hoster, und in der Sie sich anmelden sollten.
Was ich mache
Sichern, durchsuchen, Tür zumachen
In dieser Reihenfolge. Welcher Weg es am Ende wird, Bereinigung oder Neuentwicklung, sage ich Ihnen, bevor ich anfange.
- Schritt 1
Sichern und Ruhe reinbringen
Zuerst eine Kopie vom aktuellen Zustand, so wie er ist, samt Datenbank. Sie ist der Beweis und die Grundlage für alles Weitere. Dann die Seite vom Netz oder hinter eine Wartungsseite, damit Besucher nichts Fremdes mehr sehen.
- Schritt 2
Durchsuchen
Jede Datei, jede Erweiterung, jeder Eintrag in der Datenbank wird mit dem verglichen, was dort hingehört. Eingeschleuster Code versteckt sich gern in Dateien, die harmlos heißen, und in Einträgen, die niemand liest. Ich suche, bis ich weiß, wo er hereingekommen ist.
- Schritt 3
Bereinigen oder neu aufsetzen
Ist der Befall überschaubar, wird er entfernt und die Lücke geschlossen. Ist er überall, ist eine saubere Neuentwicklung aus Ihren Inhalten schneller und sicherer als tagelanges Flicken. Welcher Weg es wird, sage ich Ihnen, bevor ich anfange.
- Schritt 4
Zugänge erneuern, Tür zumachen
Alle Passwörter neu: Redaktionssystem, Datenbank, FTP, Hosting. Benutzer, die niemand kennt, raus. System und Erweiterungen auf den aktuellen Stand, Erweiterungen ohne Zweck weg. Danach weiß ich, ob die Seite bei Google noch als unsicher geführt wird, und beantrage die Prüfung.
- Schritt 5
Dranbleiben
Wer einmal drin war, probiert es wieder. Deshalb endet das nicht mit dem Aufräumen: Regelmäßige Sicherungen, Aktualisierungen und die Kontrolle, ob alles noch so ist, wie es sein soll. Genau das leistet die Wartung, und nach einem Einbruch gehört sie dazu.
Was ich nicht verspreche: dass danach nie wieder etwas passiert. Das kann niemand, denn Sicherheitslücken werden laufend neu entdeckt, und zwischen Entdeckung und Aktualisierung liegt immer ein Zeitfenster. Was ich tue: die Tür schließen, durch die es diesmal hereinkam, die Seite aktuell halten und regelmäßig hinsehen, damit es beim nächsten Mal früh auffällt.
Fragen
Was in dem Moment gefragt wird
Ehrlich beantwortet, auch da, wo die Antwort „das weiß ich erst, wenn ich draufsehe“ heißt.
Die vier Zeichen weiter oben sind die üblichen: fremde Inhalte, eine Warnung, Post vom Hoster, kein Zugang mehr. Trifft eines zu, dann drei Dinge, in dieser Reihenfolge. Erstens: Nichts löschen und nichts „reparieren“. Was jetzt da ist, ist die Spur, und die braucht man. Zweitens: Das Passwort für Ihr Hosting ändern, über die Seite des Hosters, nicht über Ihre Website. Drittens: Aufschreiben, wann Ihnen was aufgefallen ist und wer Sie darauf hingewiesen hat.
Dann rufen Sie an. Ich sage Ihnen am Telefon, was als Nächstes zu tun ist, bevor überhaupt über einen Auftrag geredet wird.
Ja. Mit WordPress arbeite ich täglich, mit Joomla seit Jahren, und ich habe Seiten nach einem Einbruch schon durchsucht, bereinigt und wieder abgesichert. Die Einfallstore sind fast immer dieselben: eine veraltete Erweiterung, ein Benutzer mit schwachem Passwort, eine Installation, die seit Jahren kein Update gesehen hat.
Das hängt daran, wie tief der Befall sitzt, und das weiß ich erst, wenn ich draufgesehen habe. Sichern und fremde Inhalte abschalten geht schnell. Das Durchsuchen und Bereinigen dauert bei einer überschaubaren Seite meist wenige Tage, eine Neuentwicklung länger.
Eine Zeit, die ich nicht halten kann, nenne ich nicht. Was ich Ihnen sagen kann, ist nach dem ersten Blick, womit Sie rechnen müssen.
Das erste Gespräch nichts. Danach bekommen Sie einen festen Preis für das Sichern und Durchsuchen. Wie es weitergeht, Bereinigung oder Neuentwicklung, entscheiden wir, wenn klar ist, was vorliegt, und auch dafür gibt es vorher eine Zahl, keinen Stundensatz mit offenem Ende.
Das kann sein, besonders wenn Kundendaten betroffen sind, etwa aus einem Formular oder einem Shop. Ob und innerhalb welcher Frist, ist eine Rechtsfrage, und die beantwortet ein Anwalt oder Ihr Datenschutzbeauftragter, nicht ich.
Was ich beitrage: Ich sage Ihnen, welche Daten auf der Seite lagen und ob es Anzeichen gibt, dass jemand darauf zugegriffen hat. Damit kann ein Anwalt oder Ihr Datenschutzbeauftragter dann arbeiten.
Weil es niemand persönlich meint. Angriffe laufen automatisiert: Programme suchen das ganze Netz nach Installationen mit einer bekannten Lücke ab und brechen ein, wo sie eine finden. Ob dahinter ein Konzern oder ein Friseur steht, spielt keine Rolle. Mit KI-Werkzeugen geht das inzwischen schneller und in größerer Zahl.
Der zweite Weg führt nicht über die Technik, sondern über Sie: eine Mail, die aussieht wie vom Hoster oder von der Domainverwaltung, „Ihr Vertrag läuft ab, bitte anmelden“. Die Anmeldeseite ist nachgemacht, und mit dem eingetippten Passwort ist der Zugang weg. Das sieht inzwischen täuschend echt aus, auch dank KI.
Der Schutz ist in beiden Fällen unspektakulär: aktuell halten, schwache Zugänge schließen, Sicherungen haben, und Anmeldeseiten nie über einen Link aus einer Mail öffnen.
Anfrage
Fünf Felder, und ich melde mich
Sie erreichen mich hier auch um halb elf abends. Ich lese jede Anfrage selbst und antworte innerhalb von 24 Stunden, an Werktagen meist schneller.
Ihre Anfrage ist da
Vielen Dank. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen. Wenn es eilt, rufen Sie mich gern direkt an.
Ihre Anfrage ist da
Vielen Dank. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen. Wenn es eilt, rufen Sie mich gern direkt an.
Rufen Sie an, bevor Sie aufräumen
Das erste Gespräch kostet nichts. Ich sage Ihnen, was jetzt zu tun ist, und Sie entscheiden danach in Ruhe, wer es macht.
- Erstes Gespräch kostenlos
- Fester Preis vor jedem Schritt
- WordPress, Joomla und handgeschriebene Seiten